Regel 1: Schweres nach unten, Leichtes nach oben
Bücher, Aktenordner und Werkzeug gehören auf den Kartonboden, Kissen, Decken und Kleidung darüber. So bleibt der Schwerpunkt unten – der Karton kippt nicht und lässt sich besser tragen. Mischen Sie bewusst: Ein reiner Bücherkarton wird schnell zu schwer, ein reiner Kissenkarton verschwendet Tragkraft.
Regel 2: Die 20-Kilo-Grenze
Packen Sie keinen Karton schwerer als etwa 20 Kilogramm. Darüber reißen Griffe, bricht der Boden – und der Rücken dankt es Ihnen auch nicht. Bücherkartons lieber halb voll und dafür zwei Kartons mehr einplanen. Ihr Kartonbedarf lässt sich mit dem Kartonrechner grob ermitteln.
Regel 3: Hohlräume ausstopfen
Jeder Hohlraum im Karton ist ein Risiko: Inhalte rutschen, stoßen aneinander, gehen kaputt. Stopfen Sie Lücken mit Packpapier, Handtüchern oder Socken aus. Schütteltest: Wenn beim vorsichtigen Schütteln nichts klappert, sitzt alles fest.
Geschirr und Gläser: einzeln einwickeln
Wickeln Sie Teller, Gläser und Vasen einzeln in Packpapier und stellen Sie Teller hochkant wie Schallplatten – so brechen sie deutlich seltener als flach gestapelt. Zwischen Lagen gehört eine Papierschicht. Schwere Töpfe und Pfannen dürfen als „Boden“ dienen, empfindliches Porzellan kommt nach oben.
Die häufigsten Fehler
- Karton überladen: Der Boden reißt beim Tragen – lieber einen Karton mehr.
- Nicht beschriftet: „Küche“ allein hilft nicht – „Küche – Töpfe, Pfannen“ schon.
- Klebeband gespart: Boden doppelt kleben (Kreuz), Deckel einfach – nicht umgekehrt.
- Flüssigkeiten lose: Putzmittel und Öle in Beutel verpacken – ein ausgelaufener Karton ruiniert alles darunter.
- Wertsachen im Karton: Dokumente, Schmuck, Ladegeräte und Medikamente gehören in die Handtasche, nicht in den Transporter.
Packreihenfolge für die letzten Tage
Packen Sie in dieser Reihenfolge: 1. Keller/Dachboden/Deko, 2. Bücher und Medien, 3. seltene Küchengeräte, 4. Kleidung außer der Wochengarderobe, 5. tägliche Küche und Bad – erst am Vortag. Die „Erste-Nacht-Kiste“ packen Sie als allerletztes.
